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Computertomographie (CT)

 

Die Computertomographie ist ein spezielles Röntgenverfahren, mit dem Querschnittsbilder des menschlichen Körpers erzeugt werden. Gewebe und Organe lassen sich, im Gegensatz zur konventionellen Röntgenaufnahme, überlagerungsfrei in zwei Dimensionen darstellen. Durch die Erzeugung mehrerer zweidimensionaler Schnittbilder kann die Information für die dritte Dimension gewonnen werden, was bei unseren Geräten zur Berechnung von Projektionen in beliebiger Raumebene genutzt werden kann.

Mittels spezieller Software können Volumendaten des Patienten zur Oberflächendarstellung oder virtuelle 3D-Bilder zur dreidimensionalen Betrachtung gewonnen werden.

Eine optimale Kontrastabstufung im Magen-Darm-Trakt bei Untersuchungen des Bauchraumes wird durch das Trinken von Kontrastmittel erreicht.

Zur genauen Beurteilung von Blutgefäßen und Organbeschaffenheiten muss bei den meisten Untersuchungen Kontrastmittel intravenös gegeben werden.

 

Unser Hospital verfügt über drei Computertomographen:

 
 
SIEMENS Somatom Definition AS+ (MVZ)

SIEMENS Somatom Definition AS

SIEMENS Biograph 16 (PET-CT)

 

 

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→ was Sie vor einer CT-Untersuchung beachten müssen ←

 

 

Magnetresonanztomographie (MRT)

 

Die Magnet-Resonanz-Tomographie, auch Kernspin-Tomographie, erlaubt die Darstellung der Struktur und Funktion innerer Organe und von Weichteilgewebe. Sie basiert auf sehr starken Magnetfeldern sowie magnetischen Wechselfeldern im Radiofrequenzbereich. Schon geringfügige Veränderungen im Körper, beispielsweise kleine Entzündungsherde, können auf diese Weise entdeckt werden.
Im Gegensatz zur Computertomographie kommt die MRT ohne gesundheitsschädliche Röntgenstrahlen aus und ist ein sehr risikoarmes Untersuchungsverfahren.

An unserem Institut arbeiten wir mit einem MRT der Feldstärke 1.5 Tesla: SIEMENS Magnetom Symphony 1.5

 

 

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Digitale Subtraktionsangiographie (DSA)

 

Als Angiographie bezeichnet man die Darstellung von Blutgefäßen mittels Kontrast-verstärkten Röntgens. Auf dem Röntgenbild wird der mit Kontrastmittel gefüllte Gefäßinnenraum (Gefäßlumen) abgebildet.

Die dargestellten Bildinformationen sind von Überlagerungen durch Knochen und nicht transparenten Organstrukturen bereinigt (subtrahiert). Die durch die digitale Bildbearbeitung erwirkten überlagerungsfreien Bilder der Blutgefäße können diagnostisch bewertet oder zur therapeutischen Gefäßintervention genutzt werden.

 

In unserem Institut verwenden wir folgendes Angiographie-System: SIEMENS Axiom Artis

 

 

 

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Positronen-Emissions-Tomographie (PET-CT), Gammakamera

 

In der nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie kommen an unserem Institut hauptsächlich zwei Geräte zum Einsatz.

 

Die PET/CT hat sich zu einem festen Bestandteil der modernen bildgebenden Diagnostik entwickelt. Sie vereint funktionsbasierte und morphologische Informationen des gesamten Körper. 

Hierbei wird als Radiopharmazeutikum radioaktiv markierte Glukose eingesetzt. Dies liefert ein dreidimensionales Abbild des regionalen Glukosestoffwechsels eines Patienten. Die meisten bösartigen Neubildungen haben eine im Vergleich zu gesundem Gewebe erhöhte Stoffwechselrate und können so mit hoher diagnostischer Sicherheit detektiert werden.

Weitere Einsatzgebiete der PET/CT liegen in der Entzündungsdiagnostik, der Beurteilung der myokardialen Vitalität nach Herzinfarkt oder der Demenzabklärung. In unserem Institut arbeiten wir mit dem SIEMENS BIOGRAPH 16.

 

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Des Weiteren verwenden wir die Gammakamera SIEMENS eCAM Signature Series.

 

 

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Die Untersuchungen an beiden Geräten sind ungefährlich und wenig belastend. Patienten mit Raumangst haben mit einer PET/CT-Untersuchung in den meisten Fällen keine Probleme. Weitere Informationen finden Sie in unserem Infomaterial:

 

Konventionelles Röntgen

 

Die konventionelle Radiographie hat weiterhin einen wichtigen Stellenwert in der medizinischen Diagnostik. Sie ist nicht nur das älteste, sondern auch das bis heute am häufigsten durchgeführte radiologische Untersuchungsverfahren. Die auf den Körper einwirkende Strahlendosis ist im Vergleich zu anderen radiologischen Verfahren wie z.B. der Computertomographie sehr gering.

Wir verwenden ein Detektorsystem, das digital ausgelesen und verarbeitet wird. Die von uns eingesetzten Geräte:

 

PHILIPS BuckyDiagnost VS
PHILIPS BuckyDiagnost CS
PHILIPS BuckyDiagnost CS (Thoravision)

 

Vor der Untersuchung müssen alle störenden Fremdkörper (z.B. Uhren, Schmuck, BH-Bügel, etc.) entfernt werden. Strahlensensible Körperregionen werden durch Bleischürzen zusätzlich geschützt. Die zu untersuchende Körperregion wird durch geschultes Personal standardisiert in Position gebracht und die Aufnahmen angefertigt.

 

 

Durchleuchtung

 

Bei der Durchleuchtung mit Röntgenstrahlen können Bewegungsvorgänge direkt beurteilt und hieraus Diagnosen abgeleitet werden. Dabei wird ein elektronisch verstärktes Röntgenbild auf einen Bildschirm übertragen um damit z.B. die Atembewegung des Brustkorbes oder den Transport von geschlucktem Kontrastmittel durch die Speiseröhre, den Magen und den Darm zu beobachten. Weitere Vorteile sind durch die freie Beweglichkeit des Gerätes gegeben (z.B. bei Gelenkinjektionen und Lagekontrollen von Prothesen und Implantaten).

 

Bei den Durchleuchtungsuntersuchungen des Magen-Darm-Trakts wird in der Regel auch ein Kontrastmittel verabreicht. Dieses wird vom Patienten geschluckt oder über einen Schlauch zugegeben. Während der Kontrastmittelgabe oder im Anschluss werden Röntgenbilder angefertigt.

An unserem Durchleuchtungsarbeitsplatz arbeiten wir mit einer Anlage vom Typ SIEMENS Artis zee MP.

 

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Ultraschall

Mit Ultraschall bezeichnet man Töne mit Frequenzen oberhalb des vom Menschen wahrnehmbaren Spektrums. Diese werden im Gewebe reflektiert und können so zur Darstellung z.B. der inneren Organe benutzt werden. Mit Hilfe des Doppler-Effektes lassen sich zudem Flussgeschwindigkeiten bestimmen.

Die in der Diagnostik eingesetzten Schalldrücke und Frequenzen sind für den Körper nicht belastend. Es wird keine Röntgenstrahlung eingesetzt. Ultraschall kann ebenfalls während der Schwangerschaft durchgeführt werden.

An unserem Institut kommt hauptsächlich das Ultraschallgerät GE Logiq 5 PRO zum Einsatz.

 

Zur Untersuchung des Bauches wird in der Regel Nüchternheit vorausgesetzt, d.h., mindestens vier bis sechs Stunden vor Untersuchung sollten Sie keine Speisen oder Getränke zu sich nehmen und auch nicht rauchen.

 

Sollten Sie verstärkt unter Blähungen leiden, können entblähende Maßnahmen nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt helfen.

 

Eine gefüllte Harnblase ist hilfreich zur Erkennung freier Flüssigkeit im Bauch (z.B. Bauchwasser, Blut).