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Wichtige Hinweise zur Computertomographie

 

Die Computertomographie bedingt eine zusätzliche Strahlenbelastung, die in Abhängikeit vom gewählten Untersuchungsverfahren, dem 1/2 - 3fachen der natürlichen Strahlenbelastung eines Jahres entsprechen kann. Negative Auswirkungen der Strahlenbelastung sind bei jeder Röntgenuntersuchung ein unkalkulierbares Risiko. Daher gilt:


  • bei bestehender oder vermuteter Schwangerschaft sollten CT-Untersuchungen nach Möglichkeit nicht durchgeführt werden!

 

Die meisten CT-Untersuchungen erfordern die intravenöse Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel, dazu ist folgendes zu beachten:

 

  • die Nieren müssen gesund sein um das verabreichte Kontrastmittel ausscheiden zu können. Ist die Nierenfunktion eingeschränkt ist das Risiko eines Nierenversagens nach Kontrastmittelgabe gegeben. Vor der Untersuchung muss ein aktueller Kreatinin-Wert zur Abschätzung der Nierenfunktion vorliegen!
 
  • Eine bestehende Schilddrüsenüberfunktion kann nach Gabe des jodhaltigen Kontrastmittels zu einer Hormonkrise (thyreotoxischen Krise) führen und in seltenen Fällen lebensbedrohlich sein. Neben dem genannten Kreatinin-Wert sollte daher immer auch der Wert des Thyroidea-stimulierenden Hormons (TSH, ggfs. fT3, fT4) vorliegen!
 

Sollten sie eine Allergie gegen Röntgenkontrastmittel haben, müssen vor der Untersuchung spezielle Vorbereitungen getroffen werden um einen lebensbedrohlichen allergischen Schock zu vermeiden. Bitte weisen Sie uns auf bekannte Unverträglichkeiten hin!

 

Vor speziellen Untersuchung wird eine Darmreinigung durchgeführt. Ihr überweisenden Arzt wird Sie darauf hinweisen.

Sie sollten nach einer CT des Bauchraumes für einige Stunden nicht selbst mit dem PKW fahren, da ein verabreichtes Medikament die Sehfähigkeit beeinträchtigen kann.

 

 

 

CT-Kolonographie (virtuelle Koloskopie)

 

Was ist eine virtuelle Koloskopie?

 

Die feinschichtige Computertomographie ermöglicht die dreidimensionale Rekonstruktion des Dickdarmes. Die Beschaffenheit der Darmwand, intraluminale Tumore, Polypen und Stenosen können vergleichbar zur konventionellen Koloskopie, jedoch nicht-invasiv und somit risikoärmer dargestellt werden.

 

Zusätzlich zur Darstellung des Dickdarms ist eine orientierende Übersicht der abdominellen Organe, der basalen Lungenabschnitte, sowie des Knochens von Lendenwirbelsäule und Becken möglich.

 

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Die Untersuchung hat vorwiegend folgende Indikationen:

  • Untersuchung im Rahmen der Krebsvorsorge
  • Nicht-Durchfürbarkeit einer konventionellen Koloskopie (z.B. bei Knickstenosen)
  • Verlaufskontrollen nach Kolon-Karzinom

Die CT-Kolonographie ist nicht geeignet um akute Erkrankungen z.B. Darmblutungen oder Darmperforationen dabzuklären.

 

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